Pinterest - einfach erklärt

Pinterest setzt sich zusammen aus den 2 englischen Wörtern Pin zu deutsch anheften und interest -> Interesse. Hefte deine Interessen an die virtuelle Pinnwand von Pinterest. Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das seit 2010 besteht. Mittlerweile zählt es über 100 Millionen Nutzer weltweit, 2,5 Millionen kommen davon aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Was ist Pinterest?

Pinterest kann man sich als eine Art digitale Pinnwand vorstellen. Nutzer können Pinnwände anlegen, darauf einzelne Boards erstellen und diese mit Pins (Einträgen) füllen. Pinterest funktioniert hauptsächlich als Pinnwand für Bilder. Nutzer pinnen Bilder auf die von ihnen erstellten Boards. Diese Bilder wiederum sind dann mit Artikeln oder Produkten verknüpft, so dass bei Klick aufs Bild eine Weiterleitung zum Ursprungsort des Bildes erfolgt.

 

Pinnen

Entweder ein Unternehmen entscheidet sich dazu nur eigenen Content wie beispielsweise Blogeinträge, selbst erstellte Infografiken und Bilder zu pinnen oder es entscheidet sich dazu auch Fremdcontent mit aufzunehmen. Mithilfe der Suchfunktion kann nach Schlagworten gesucht werden und die zu den gesuchten Wörtern passenden Bilder werden daraufhin angezeigt. Was gefällt wird entweder geliked, bei Pinterest mit einem Herzen versehen, oder es wir Re-pinnt. Also auf die eigene Pinnwand und auf ein thematisch passendes Board weitergepinnt.

 

Follower

Auch bei Pinterest ist es möglich Follower zu bekommen und selbst Follower anderer Pinner zu werden. Neben der Suche nach Schlagworten, die sich dann noch mal aufteilt in die Suche nach einzelnen Pins, die das gesuchte Wort enthalten und ganzen Boards die das gesuchte Wort enthalten, gibt es deshalb auch die Suche nach Pinnern.

 

Unternehmen auf Pinterest

Unternehmen können sich direkt für ein Pinterest Business Profil registrieren. Im Bereich „Profil“ können dann Infos zum Unternehmen eingetragen werden. Die firmeneigene Webseite kann direkt verlinkt werden und das Logo wie auch ein Impressum eingefügt werden. Dann können Boards zu verschiedenen Themen erstellt werden und diese mit Pins gefüllt werden. Für Unternehmen kann es durchaus hilfreich sein sich bei der Konkurrenz umzuschauen um potenzielle Interessenten zu finden.

Beispielsweise ist es sinnvoll für einen Sportartikelhersteller nach den Profilen von Mitbewerbern zu suchen und auf deren Profil zu schauen wem das Unternehmen folgt und wer dem Unternehmen folgt. Nutzer, die durch ihr Folgen ihr Interesse an einem bestimmten Unternehmen und oder deren Produkte zeigen, könnten ja durchaus auch an den Produkten eures Unternehmens interessiert sein.

Also ein bisschen spionieren und so Nutzer aus der für euch richtigen Zielgruppe finden und Ihnen folgen. Ziel ist natürlich, dass euch diese Nutzer dann zurückfolgen. Das ist bei Pinterest aber auch Gang und gebe. Natürlich wird das nicht bei jedem Nutzer funktionieren aber mit Sicherheit bei einem Teil.

 

Regelmäßig Pinnen

Unternehmen, die sich ein Profil anlegen sich aber um dieses nicht kümmern verlieren ganz schnell wieder Follower. Eine Pinnwand bei Pinterest will gepflegt und regelmäßig aktualisiert werden. Es ist deshalb durchaus wichtig sich mit dieser Plattform ausreichend auseinander zu setzen und Ressourcen dafür bereit zu stellen.

 

Pinterest bringt Traffic

Pinterest gilt als großer Traffic Lieferant. Warum? Weil, wie eingangs schon erwähnt, Pins auf die eigene Webseite oder den Blog verlinken. Wer also Interesse daran hat mit Hilfe von Social Media mehr Traffic zu generieren, der ist bei Pinterest an der richtigen Adresse.

 

Pinterest Analytics

Das Analytics Tool liefert Pinterest praktischerweise gleich mit. Mit Klick auf den sich links oben befindenden Analytics Button gelangt man in eben diesen Bereich. Hier kann man sich dann entscheiden zwischen einer allgemeinen Übersicht, der Übersicht über das eigene Pinterest Profil und einer Übersicht über die Zielgruppe.

Daten, die hier beispielsweise eingesehen werden können sind die durchschnittliche Anzahl der Aufrufe des Profils pro Tag, die häufigsten Pinnaufrufe der letzten Tage und auch die Pinnwände, die am meisten besucht wurden werden angezeigt. Des Weiteren können Informationen zu den Bereichen Re-pins, Klicks und All Time (meint alle Aufrufe seit dem Zeitpunkt der Registrierung) abgerufen werden. Wer möchte kann diese Daten auch als CSV Datei exportieren.

 

Beliebteste Pins im Bereich Online Marketing und Social Media

Die beliebtesten Pins in diesem Bereich sind unter anderem solche, die in Form von Infografiken daherkommen. Infografiken werden soweit sie informativ und gut gestaltet sind sehr gerne geteilt und somit weiterverbreitet. Hierbei sollten Unternehmen es nicht versäumen ihr eigenes Logo auf solchen unterzubringen damit auch der „100ste Nutzer der den Pin zu sehen bekommt noch sehen kann woher dieser ursprünglich stammt.

 

Buyable Pins

Zu deutsch käufliche Pins.  Mit der Einführung von Buyable Pins hat Pinterest einen weiteren Grund für Unternehmen geschaffen sich mit der Plattform auseinander zu setzen. Pins, die mit einem blauen „Buy it“ Button versehen sind können von Nutzern nicht nur angeklickt und betrachtet, sondern auch direkt gekauft werden. Also natürlich nicht die Pins selbst, sondern das darauf abgebildete Produkt.

Zusätzlich zum „Kauf-Button“ gibt es auch noch einen Filter, der nach Preisen sortiert. Einen Haken hat das Ganze jedoch. Zurzeit sind die Buyable Pins nur in den USA verfügbar. Aber es dauert bestimmt nicht mehr lange bis sie auch in Deutschland angeboten werden.

 

Wir sind übrigens seit neustem auch auf Pinterest vertreten, besucht uns doch mal auf unserem Profil!

 

Quellen: Pinterest.com , socialmedia-institute.com